![]() | 02. Juli 2009 das Sein im Sein das Sein im Sein im Hiersein im Dasein im Jetztsein die weichgefühlte Fleischeslust der atmende Genuss der Sinne das feuchtsüße Salz der Haut sich fühlen im Duft der erregten Körper ohne Versprechen ohne Anspruch ohne Morgen nur Hier und Jetzt gedankenlos folgend dem wolkengleich flüchtigen Rausch der Lust der in kühler feinsinniger Nacht mit sanfter Hand den Mond in Blau und Silber ins Himmelsschwarz des flackernd glitzernden Sternennetzes malt und dabei lacht in seiner frohen Einfachheit in zärtlicher Umarmung der fröhlichen Seelen und so erfüllt das Sein im Sein im einfach sinnlos Glücklichsein . . . . . ©:Vivían Maíro:_2009_07_01_ |
![]() | 02. Juli 2009 Sind die zwei oder drei Brüche im Textfluss beabsichtigt ? Mir scheinen sie zunächst ein stückweit im Widerspruch zu der eher meditativen Grundstimmung zu stehen, die das Gedicht ansonsten transportiert. LG Dieter |
![]() | 02. Juli 2009 obwohl es mir gefällt wirkt es so als hätte es ZWEI gedichte geben sollen das Sein im Sein im Hiersein im Dasein im Jetztsein sich fühlen gedankenlos folgend dem wolkengleich flüchtigen Rausch der Lust der in kühler feinsinniger Nacht mit sanfter Hand den Mond in Blau und Silber ins Himmelsschwarz des flackernd glitzernden Sternennetzes malt und dabei lacht in seiner frohen Einfachheit in zärtlicher Umarmung der fröhlichen Seelen und so erfüllt das Sein im Sein im einfach sinnlos Glücklichsein so hätte wohl das eine aussehen können weichgefühlte Fleischeslust der atmende Genuss der Sinne das feuchtsüße Salz der Haut sich fühlen im Duft der erregten Körper ohne Versprechen ohne Anspruch ohne Morgen nur Hier und Jetzt gedankenlos folgend dem wolkengleich flüchtigen Rausch der Lust und so das zweite .... nur so ein Gefühl |
![]() | 02. Juli 2009 ich stimme tomute zu: da ist in einem "zu viel" drin - es soll nachdenklich sein, aber dann auch wieder "prickelnd", es soll meditativ sein, dann kommen noch Naturmetaphern dazu.... zu viel des Guten... Fokussierung auf Kernaussagen und Grundstimmung würde das ganze stringenter machen |
![]() | 02. Juli 2009 Wobei mir gerade auffällt.. Der Titel:das Sein im Sein auch dieses drückt ja zweifaches aus, wenn man also dem Ganzen eine Absicht unterstellt lohnt es sich nochmal drüber nachzudenken ... |
![]() | 02. Juli 2009 Zwei Ebenen Für mich hat das Gedicht zwei Ebenen, sozusagen zwei Bühnen, auf denen parallel (oder vielleicht auch nacheinander) zwei unterschiedliche Interpretationen des gleicen Stücks gespielt werden - das "Sein im Sein" eben... Gefällt mir ! LG und einen schönen Tag Euch Allen, Wolf |
![]() | 02. Juli 2009 Not_my_age erklärt es gut... genau das wahr der gedankt der mir gekommen ist... nur konnte ich ihn nicht so konkret in worte fassen. Unter diesem Blickwinkel- ein grandioses Werk! |
![]() | 03. Juli 2009 Danke ihr Lieben... ...für all euer Kommentare, Gedanken und Betrachtungen. @Bergloewe69 ...Dieter, ich hoffe deine Bedenken konnten durch die Gedanken der anderen ausgeräumt werden? @tomute ...Du es schön bedacht das es zwei Gedichte sein könnten und auch ganz wunderbar herausgearbeitet @tangocleo ...Gefühle sind bei mir nie stringent und ich schreibe wie und was ich fühle und wie mir die Worte in gewissen Momenten in den Sinn kommen. Nichts für Ungut, aber dabei müssen die "Regelwerke der korrekten Poesie" leider ungeöffnet im Regal verbleiben @Not_my_age_69 ...vielen Dank, Wolf!!! Deine Betrachtung gefällt mir sehr gut, denn man kann tatsächlich sagen es beschreibt zwei unterschiedliche und/oder gleichzeitige, parallele Ebenen. Einmal die "explosive" Wollust die sich enspannt und in romantischem Beieinander endet aber ebenso nur die reine Wollust und nur die reine Romantik, das "Sein im Sein" eben. Es ist in gewisser Weise meine taoistische Einstellung zum Leben und es sind "plötzliche" Empfindungen die solche Zeilen in meinem Geist formen und ich freue mich immer wenn ich es schnell niedergeschrieben habe und anschließend lese. Cheers, Vivian |
![]() | 03. Juli 2009 CHAPEAU VIVIAN |
![]() | 03. Juli 2009 Ich kram demnächst wohl mal wieder ein bisschen in meinen Zen-Texten... |
![]() | 03. Juli 2009 Got it right, Vivian... Deine taoistische Grundeinstellung - sehr gut nachvollziehbar übrigens - schwingt da für mich voll mit..."good vibrations" eben... LG, Wolf |