![]() | 28. Juli 2009 Lilith sie trägt den mond ganz ungewohnt in ihrem geist was mir beweist ihre sehnsucht ist wahr ihre worte sind klar ihre gedanken sind rein geeint will ihre seele sein unbeugsam und frei ist ihre stärke die kraft ihrer liebe . . . . . ©:Vivían Maíro:_2009_07_28_ Dieses Gedicht von mir ist ein Geschenk an ein ganz besonders wertvolles Mädchen, zu einem sehr speziellen Anlass!! Vivian |
![]() | 29. Juli 2009 Süüß - der Mutter aller Dämonen charmant den Zahn gezogen. LG Dieter |
![]() | 29. Juli 2009 @Bergloewe69 Ich sehe Lilith etwas anders Für mich verkörpert sie die freie, unbeugsame, eigenwillige, aufrechte, stolze, selbstbewusste, kluge, intelligente, starke Frau, die wahre Partnerin. Sie ist nicht bereit sich der sinnlosen Dominanz des Mannes unterzuordnen nur weil er Mann ist und sich, wie eine "Eva" oder besser ein "Evchen", dumm und naiv dem Willen und der Willkür des Mannes zu beugen. Weil sie es vorzog ihren eigenen Willen zu behalten, weil sie es vorzog selbst zu entscheiden wann sie sich einem Mann hingibt und ihren mondklaren Geist bewahren wollte, ihre Fähigkeit selbstständig zu denken und deshalb von dem "männlichen" Gott unerwünscht war, zog sie die Dämonen zu ihrem Schutz hinzu um ihrer Vernichtung zu entgehen. Sie ist in der Lage in den "dunklen Garten" zu gehen und von dort unbeschadet zurückzukehren, weil die Dämonen ihr nichts anhaben. Sie ist reinen Herzens und deshalb ohne Furcht, was wiederum die Dämonen erfreut. Das eine solche starke, selbstbewusste, mutige Frau von der "kirchlichen" Männerwelt unerwünscht ist, da sie deren schwachsinnige und überhebliche Weltsicht und unnatürliche Dominanz in Frage stellt, dürfte einleuchten, wie ich finde. Das man sie dann mit allen Mitteln verleumdet und schlecht macht, sie in die Nähe von Tod und Ungemach stellt war einer der Versuche ihre wahre Natur zu zerstören. Zweifellos gescheitert, denn Lilith lebt immer noch - in sehr vielen Frauen - und die Erinnerung an ihre wahre Natur erwacht ebenfalls wieder. Mich persönlich fasziniert eine freie, unbeugsame, eigenwillige, aufrechte, stolze, selbstbewusste, kluge, intelligente, starke Frau als Partnerin, etwas anderes ist für mich unvorstellbar. Dies alles ist meine Sichtweise und Interpretation der "Lilith" und sicherlich wird es viele "zutiefst religiöse" Menschen geben die sie verfluchen und die, aus meiner Sicht, den bösartigen Märchen und Unterstellungen Glauben schenken. Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden. Wie Du siehst, bin ich oftmals etwas anderer Ansicht als der Mainstream Bitte sieh meine Antwort nicht als persönlichen Angriff auf den Posting, aber es bot mir so die Gelegenheit, meine Sichtweise darzulegen, was ich andernfalls gar nicht getan hätte. Also möchte ich mich nun bei Dir bedanken Cheers, Vivian |
![]() | 30. Juli 2009 Hallo Vivian, mal ganz davon abgesehen wie jeder einzelne "Lilith" sieht - Dein Gedicht gefällt mir sehr - und das Mädchen für das Du es geschrieben hast wird den wahren Sinn erkennen und verstehen, sonst wäre sie nicht besonders und wertvoll für Dich. Lieben Gruß Hina |
![]() | 30. Juli 2009 Ich habe dein Gedicht irgendwie als Liebesgedicht verstanden, oder Liebesgedicht ist nicht ganz der richtige Ausdruck ... ein Gedicht der Anerkennung oder so. "Es ist gut, dass du da bist und so bist wie du bist." So interpretiere ich dein Gedicht für mich ... Liebe Grüße Herta |
![]() | 30. Juli 2009 @ Vivian Als Angriff hab ich Dein statement nun wirklich nicht genommen. Ich selbst finde die Figur "Lilith" absolut faszinierend - und trenne im übrigen Glauben und Kirche sehr deutlich ... Zum Mainstream-Begriff fallen mir aus irgendeinem Grund grad die Lemminge ein... LG Dieter |
![]() | 30. Juli 2009 den Gegensatz "Eva/ Lilith" finde ich in jedem Fall spannend - immer wieder führt der zu den schönsten Geschichten und beleuchtet die (gegensätzlichen) Aspekte der "Frau an sich"... schönes Gedicht, von Mond heller Klarheit! |
![]() | 03. August 2009 Wobei gerade die Kirche Lilith nicht so darstellt, sondern versucht Lilith komplett zu leugnen. Sogar studierte Pfarrer wollen sich zu Lilith nicht äußern. Ich mag diese Frau. Und das Gedicht zeigt ihre sanfte Seite. Das gefällt mir. |