Septembervollmondnacht

Der Mond - so rund so voll - Er lacht; der Mensch im Schlaf wie toll zur Nacht.

05. September 2009
Septembervollmondnacht

Der Mond - so rund
so voll - Er lacht;
der Mensch im Schlaf
wie toll zur Nacht.

Gedankenfetzen Bilder jagen
wie Wolkenfetzen Sterne fern,
die Bilder wollen etwas sagen,
verstehen würd ich sie zu gern.

So lieg ich wach und bin allein.
Wird dies fortan mein Schicksal sein?
So fern der Mond, der Sterne Wacht;
ich blieb allein in jener Nacht.

Mit reinem Herzens sanfter Muße,
so sende ich dem Mond zum Gruße
noch einen sehnsuchtsvollen Blick;
doch Er - Er lächelt nur zurück
und wissend ob der Zukunft Taten
wünscht Er mir die Geduld zu warten.

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©:Vivían Maíro:_2009_09_05_
05. September 2009

und wissend ob der Zukunft Taten
wünscht Er mir die Geduld zu warten.

das gefällt mir besonders, als vollmondige Botschaft!
05. September 2009
geduld...

ich finde deinen text sehr schön geschrieben... spüre die sehnsucht darin und die tiefe der dir möglichen gefühle.

gern möchte ich meine gedanken zur geduld äußern, die dein gedicht in mir ausgelöst haben.
---------

"geduld zu warten" ist so, wie "mutig keine angst zu haben"

dabei ist mut nur eine umgedrehte form der angst... der ängstliche hat immer noch angst, aber er versucht, "es" mutig doch zu tun.

geduld zu warten heißt, noch immer warten... eigentlich ungeduldig...
aber geduldig immer weiter so zu tun, als wäre man geduldig.

aber wie sollte sich das wesen entwickeln, wie sollte ausgepackt werden, was in dir ist, wenn du das eigentliche gefühl (die ungeduld) nicht lebst?

wer keine geduld hat, der hat ungeduld... das ist ein großartiges gefühl (groß... aber nicht artig!!) eine herrliche antriebsfeder! ungeduld führt zu wachen und authentischen situationen. ungeduld er- oder sogar verschreckt viele. ungeduld wird dich in tausendfache situationen des leidens bringen, weil du (den mann) dadurch verlierst, den du doch so gerne hättest. ABER wenn die ungeduld in dir ist, dann geh den weg... er ist spannend, traurig, einsam, tief, aufwühlend, verunsichernd, er lässt dich zittern vor wut und heulen vor selbstmitleid, er lässt dich sehen, wo du dich SCHULDIG fühlst und in jedem stückchen dieses weges passiert vor allem eins: der weg lässt dich wachsen... zu dir selber hin. zu dem wesen hin, dass du eigentlich bist - ganz offenbar eine wunderbare frau, die ihr wunderbares nur noch nicht kennt.




und eines nachts, wenn du in ruhe schläfst, weckt dich der hell zu dir scheinende mond und fragt dich lächelnd, ob du ihm das mit der geduld wohl beibringen könntest?

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herzliche grüße von tsa
(mein zweiter vorname war ungeduld... *g*
05. September 2009

ein wirklich wundervolles Gedicht
sehr ansprechend!!!

*bravo*

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