![]() | 02. Februar 2012 Herzräumarbeit Offenherzlich umarmt hast Du Herzbuben und Herzdiebe. Die Prothese schlägt nur Wehen, wenn Du Dich nicht sehen kannst, Dich nicht erkennst, nicht die wahren Namen nennst. Wo ist das Wort, das hält und heilt? Es ist fort. Den Rest räumt die Zeit. Tom |
![]() | 02. Februar 2012 Sorry Tom, irgendwie stehe ich auf der Leitung. Bitte hilf mir auf die Sprünge, den Faden zu finden. Im ersten Teil kommt es mir vor, als sprächest Du von einer dritten Person, die ohne Schmerz leben könnte, wenn sie etwas tut. Der Bezug zum zweiten Vers fehlt mir. Hat da die Person gewechselt? Nun, in jedem Fall etwas mit sehr trauriger Stimmung... Herzlich Falcon_Fly |
![]() | 02. Februar 2012 Konsequent geht es um die Beobachtung eines Menschen. Schmerz: Die Prothese (für das gestohlene Herz) schlägt nur (i.S. von "ausschließlich" und/oder "dann, unter einer oder mehreren bestimmten Bedingung/en") Wehen, und diese verursachen Schmerz, können aber auch Neues gebären. Im zweiten Teil: "wo ist das Wort" meint: (für Dich, die beobachtete Person). Also kein Ebenen/personenwechsel. Und ja, es kann als desillusionierender Text verstanden werden. Aber: wir sind mindestens dafür verantwortlich, wie wir mit den Phänomenen des Lebens umgehen, über sie denken und fühlen, und niemand sonst. Also können wir etwas ändern, auch wenn es uns oft nicht so erscheint. Also müssen wir nicht zwangsläufig mit einer schmerzenden Herzprothese leben, wenn uns ein Leid geschah. Diese Wahrheit empfinde ich als tröstlich. Schlauch weg? Herzlich Tom |
![]() | 02. Februar 2012 Ja, danke. Allerdings werde ich wohl noch öfter lesen müssen, um etwas Tröstliches zu entdecken. Übrigens, ich stand nicht auf dem Schlauch, sondern auf der Leitung... Herzlich Falcon_Fly |